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Boxen !

13 November 2010
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Haye beendet die WM-Farce in Runde drei

14.11.2010, 8:30 Uhr


( AP)

Etikettenschwindel in Manchester: 22.000 Fans erlebten in der MEN-Arena die erfolgreiche Titelverteidigung des WBA-Weltmeisters David Haye, aber alles andere als den vollmundig angekündigten "Battle of Britain". Haye schlug seinen früheren Kumpel, Landsmann und Herausforderer Audley Harrison in Runde drei erst mühelos zu Boden, ehe Ringrichter Luis Pabon die Farce nach einem weiteren Trommelwirbel Hayes kurz darauf abbrach. Nach offiziell 1:53 Minuten der dritten Runde war das absolut ungleiche Duell, das einer Farce glich, durch TKO beendet. Haye gewann auch seinen sechsten Schwergewichtskampf. Harrisons fünfte Niederlage im 32. Profikampf dürfte den Europameister sportlich erledigt haben.

"Harrison stand mit großer Angst im Ring und hat nichts, aber auch gar nichts hinterlassen", sagte ARD-Experte Henry Maske. Die deutsche Box-Legende im Halbschwergewicht betonte, die Zeit sei reif, dass Haye sich einem der beiden Klitschkos stelle: "Er wird nicht aufhören, zu provozieren. Wir brauchen diesen Kampf." Die Fans des Schwergewichts-Boxens wollten einen Kampf der Klitschkos sehen, "in dem beide die Chance haben, zu gewinnen": der Klitschko und der jeweilige Gegner.

K.o. nur eine Frage des Moments

Dies sei auch zuletzt am 16. Oktober in Hamburg nicht der Fall gewesen, als Vitali Klitschko seinen WBC-Titel gegen Shannon Briggs durch einen eindeutigen Punktsieg nach zwölf Runden verteidigte. Briggs aber habe wenigstens Willen gezeigt, zwölf Runden durchzustehen, erinnerte Maske. Harrison hingegen "wollte nicht mehr, stand am Seil, total nervös, wie einer, der sich ständig fürchtet, hart getroffen zu werden". Kein Wunder, dass Haye sich den Moment, sich seines neun Jahre älteren und sechs Zentimeter größeren Widersachers zu entledigen, nur auszusuchen brauchte: "Ich konnte entscheiden, wann ich ihn ausknocken möchte. Ich habe auf die perfekte Chance gewartet."


Vierminütiger Stillstand

Dieses Warten allerdings nervte die großen Erwartungen angereisten Besucher zunächst mächtig. "Buh"-Rufe und Pfiffe begleiteten beide Athleten jeweils in die Rundenpausen. Hayes Trainer Adam Booth empfahl seinem vor Selbstvertrauen wie immer strotzenden Schützling, sich davon nicht beeindruckenden zu lassen. Er tat es nicht, tat aber auch vier Minuten lang ebenso wenig für den Kampf wie Harrison. Die völlig ereignislose erste Runde, scherzte ARD-Kommentator Jens Jörg Rieck, habe noch zum so genannten Walk-In gehört. Nach 1:40 Minuten der zweiten Runde sah sich Ringrichter Pabon gar genötigt, beide Kämpfer zur Aktivität aufzufordern.

Für die Freunde und alle Wetter

Als Haye dann in Runde drei tatsächlich loslegte, "hat man gesehen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen dem Europa- und dem Weltmeister", wie er anschließend sagte. Da er all seinen Freunden zuvor empfohlen hatte, auf die dritte Runde als die der Entscheidung zu seinen Gunsten zu setzen, war der Zeitpunkt nicht zufällig gewählt. Nach 1:28 Minuten dieser dritten Runde lag der Harrison nach Treffern an Kopf und Körper am Boden. Nachdem er sich nach kurzem Anzählen wieder aufgerichtet hatte, gab Pabon das Gefecht nochmals frei. Haye stürmte sogleich wieder auf seinen früheren Trainingspartner los, dessen Ring-Schicksal ohnehin besiegelt war.



Wartet jetzt Chagaev?

Haye, der angekündigt hat, mit seinem 31. Geburtstag am 13. Oktober 2011 die Boxhandschuhe an den Nagel zu hängen, wird aller Voraussicht nach seinen Pflichtherausforderer Ruslan Chagaev als nächsten Kontrahenten haben, und immer noch nicht die Klitschkos. Hayes für die Klitschko-Seite bislang inakzeptable finanzielle Ansprüche verhinderten bisher ein direktes Aufeinandertreffen im Ring. Ausgerechnet WBA-Ex-Weltmeister Chagaev war es, der am 20. Juni 2009 in Gelsenkirchen für Haye einsprang und sich von IBF-, WBO und IBO-Weltmeister Wladimir Klitschko verhauen ließ. Durch seinen Punktsieg über Kali Meehan hatte sich Chagaev in Rostock am 22. Mai 2010 das Herausforderungsrecht gegen Haye erworben.

Das Geschehen in Manchester verfolgte Chagaev wie Millionen anderer am Fernsehen. "Ich bin total enttäuscht von der Performance, das war kein Kampf auf WM-Niveau. Harrison hat nichts gemacht. In drei Runden habe ich drei Jabs gesehen. Das war's. Und das bei einem WM-Kampf." Chagaev sei "genauso enttäuscht" gewesen wie die 22.000 Zuschauer in der Halle. "Jetzt kämpfen mit mir und Haye die beiden einzigen Boxer gegeneinander, die Valuev besiegt haben. Das wird ein spannendes Duell, auf das ich mich sehr freue. Haye hat gesagt, er möchte am 13. Oktober an seinem Geburtstag zurücktreten. Das kann er auch schon nach unserem Kampf im Frühjahr machen. Denn er wird gegen mich verlieren. Ich werde seine erste echte Prüfung im Schwergewicht. Ich war Weltmeister und werde es wieder werden."
 
13 November 2010
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Klitschkos Vorschlag würde Haye Geld kosten

Klitschkos Vorschlag würde Haye Geld kosten

16.11.2010, 10:27 Uhr | sid, t-online.de

Das lange Warten soll bald ein Ende haben: David Haye gegen Vitali Klitschko. ( imago)


David Haye gegen die Klitschko-Brüder - abseits des Ringes läuft der Fight schon lange. Doch jetzt wird auch ein Duell mit Boxhandschuhen im Frühling immer wahrscheinlicher. "Ein Kampf gegen einen der Klitschkos muss jetzt kommen" sagte Hayes Deutschland-Promoter Kalle Sauerland. Denn eine mögliche Schwergewichts-Titelverteidigung von WBA-Champion Haye gegen Pflicht-Herausforderer Ruslan Chagaev wird aller Voraussicht nach nicht stattfinden, wie Sauerland jetzt erklärte.

Grund ist Chagaevs Erkrankung an Hepatitis B. "Ich denke nicht, dass dieser Kampf kommt", sagte Sauerland. Die strengen Regularien in England würden es Chagaev nicht erlauben, dort in den Ring zu steigen. In Deutschland dürfte der Ex-Weltmeister zwar antreten, aber Titelverteidiger Haye will nicht auf sein Heimrecht in dem WM-Fight verzichten. Der Usbeke Chagaev ist die Nummer eins der WBA-Rangliste und hat damit das erste Herausforderer-Recht.


Lieber vereinigen als verteidigen

Ein Vereinigungskampf gegen einen der Klitschko-Brüder, die die anderen drei WM-Titel (IBF, WBO, WBC) in ihrem Besitz haben, wäre dem Briten Haye ohnehin lieber. Kalle Sauerland sieht das genauso. "Eine Titelvereinigung geht ohnehin immer vor eine Titelverteidigung", sagte der Sohn von Promoter Wilfried Sauerland.

Den Worten Taten folgen lassen

Vitali Klitschko will den Kampf gegen Haye so bald wie möglich. "Ich bin jederzeit bereit, einen Vertrag über eine 50:50 aufgeteilte Börse zu machen", sagte der 39 Jahre alte Ukrainer. "Haye ist ein großer Redner. Die Frage ist, ob er auch ein großer Kämpfer ist."


Das Geld ist das Problem

Die Aufteilung ist jedoch der größte Knackpunkt bei den Verhandlungen. Durch die von den Klitschkos geforderte 50:50-Splittung würden beide Parteien die gleichen Anteile kassieren. Die Klitschkos würden jedoch von einer solchen Regelung profitieren, Haye hingegen müsste Einbußen hinnehmen. Er verdient durch Pay-Per-View-Verträge in England deutlich mehr als die Klitschkos durch ihre TV-Partnerschaft mit RTL in Deutschland.




Quelle: sid, t-online.de