Christoph Hörstel verlässt seine Partei Deutsche Mitte


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Rücktritt und Austritt von Christoph Hörstel!

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Quelle: Deutsche Mitte

Liebe Mitglieder der Deutschen Mitte,

Samhain ist das germanische Fest zum Abschied von der Sonne und zur inneren Einkehr. Die christliche Kirche hat daraus Allerseelen und Allerheiligen gemacht, beide Ansätze bleiben wichtig.

Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um allen Mitgliedern der Deutschen Mitte zu danken für ihren teilweise sehr großen Einsatz für die Ziele der Deutschen Mitte.
Dieser Einsatz hat eine neue politische Realität in Deutschland geschaffen, war und bleibt selbstverständlich nicht vergeblich.
Das System ist aufgewacht darüber; wir sind zu groß, um komplett unterhalb des Radarschirms weiterfliegen zu können, das wird an vielen Stellen und für viele spürbar.

Gleichzeitig haben die Anstrengung und der schwierige Weg durch diese Zeit auch Kritik hervorgebracht. Kritik ist wichtig, weil sie zu Verbesserungen beiträgt. In der Deutschen Mitte jedoch gibt es eine Negativ-Spirale.
– Der Bundesvorsitzende wurde gegen seinen Willen von manchen auf einen Sockel gehoben, was niemandem guttut, dabei geben sich manche selbst auf; jetzt kommt die Rückabwicklung, die ebenfalls das selbständige Denken behindern kann. (Amen)
– Viele stecken Emotionen in die Politik – dabei gehören die nicht dorthin, sondern zu unseren menschlichen (Ver)Bindungen: Politik erfordert Integrität, Fleiß, Arbeit und Nachdenken.
– Eine nicht geringe Anzahl ist in persönlichen Schwierigkeiten oder denen der eigenen Herkunftsfamilie steckengeblieben und beanspruchen von einer Gruppe Mitwirkung an Lösungen privater Bedürfnisse, die nur das Individuum selbst erbringen kann. Persönliche Befindlichkeiten oder Frustration sind KEINE gemeinschaftliche Aufgabe.

500-700 Mitglieder zahlen keine Beiträge, mehrere hundert stehen nicht auf dem Boden von Satzung und/oder Programm, manche von ihnen haben einfach keine Lust mehr, sich daran zu halten.
Die Deutsche Mitte ist ein Reparaturfall, keine Frage. Mitten unter den Gutgläubigen und Ehrlichen sitzen ein paar, die wollen auch zerstören was da gewachsen ist.
Wir leben ja nicht in einer Welt, die mit vernünftigen, klärenden Gesprächen zu retten ist; wir leben in einem Kampf um unser System. Wer sich politisch betätigt, begibt sich in die Kampfzone, in der kriminelle Kräfte seit Jahrhunderten die Fäden ziehen – immer enger. Eine Organisation mit einem bekannten und starken Chef ist eine stehende Einladung, das unabdingbar nötige wechselseitige Vertrauen zu stören, wenn man die Organisation schwächen will.

Die Begleitmusik ist ganz unangenehm: Während die Menschen aufwachen, wächst draußen die Crash- und Kriegsgefahr, sehr lange kann es nicht mehr dauern. Dieser organisierten Kriminalität können nur bestens organisierte Kräfte Widerstand entgegensetzen, das haben die meisten verstanden. Problem: Die Deutsche Mitte ist nicht bestens organisiert.
Etwa 500-1.000 Mitglieder zu verabschieden, ist eine überfällige Riesenleistung, die ich der DM nicht mehr zutraue. Es würde auch ein gewaltiger Streit losbrechen, welche gehen müssten. Und dann müsste ja auch die Satzung so geändert werden, dass Missstände wie die jetzigen weitgehend ausgeschlossen werden können. Wie lange wollen wir uns darüber streiten? Eventuell ZERstreiten?

Mein Fehler: Es ist mir nicht gelungen zu vermitteln, dass ALLE erforderlichen Leistungen gemeinsame Aufgabe sind. Ich bin zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Partei ihre eigene Schwäche anerkennt – und gemeinschaftlich trägt, bis sie überwunden ist.
Kurz vor dem Schulungstermin für die Schatzmeister am 9. November brodelt eine Diskussion um die Rechenschaftsberichte, die nicht nur mir komplett unverständlich ist: Schließlich versetzen wir uns ja gerade in die Lage, die Grundlagen dieser Berichte zu erstellen. Jetzt müssen die ausstehenden 50.000 Buchungen ins Datev-System eingegeben werden! Manche schwadronieren lieber, teilen wilde Beschuldigungen aus; verständlich, das geht ja auch leichter…

Unter diesen Umständen ergibt sich die klare Frage: Ist es ratsam, viel Kraft und Zeit in die überfällige Reparatur zu stecken – oder soll die Kraft schneller und wesentlich besser gegründet in eine Art Auffang-Gruppe gehen, deren deutlich verbessertes Regelwerk die Erfahrungen der letzten vier Jahre widerspiegelt?

Die Deutsche Mitte bleibt von Spenden abhängig, gerade wegen der schlechten Zahlungsmoral zu vieler Mitglieder, 40.000 Euro fehlen.
Der letzte Lastschriftdurchgang ergab, sicherlich auch wegen der inneren Unruhe in der Partei, die nahezu öffentlich in sozialen Medien oder über wachsende Mail-Verteiler ausgetragen wird, zu zahlreichen Lastschriftrückgaben; das war vorhersehbar, hat aber die Akteure nicht zum Einlenken bewegt, manchmal auch deshalb nicht, weil das Nachdenken vor der Aktion gefehlt hat.

In dieser Lage und im gegenwärtigen DM-System kann ich, darf ich, nicht mehr guten Gewissens für die Deutsche Mitte um Spenden bitten. Und wenn ich das nicht mehr kann, MUSS ich zurücktreten.

Wir alle haben eine schwierige Zeit durchlebt, manche haben bereits einsame Entschlüsse gefasst. Meinen Entschluss habe ich mit mehreren Mitgliedern besprochen: Hiermit erkläre ich meinen sofort wirksamen Rücktritt als Bundesvorsitzender und meinen Austritt aus der Deutschen Mitte.
Ein Nachfolger kann zunächst interimistisch und geheim aus den Reihen der verbliebenen Vorstände und Beisitzer gewählt werden, dann muss ein Bundesparteitag einberufen werden – nach geheimer Wahl der Delegierten auf den Landesparteitagen.
Damit ist kein Einsatz für die Deutsche Mitte vergeblich geleistet worden. Der Name der Organisation ist weit weniger erheblich – als: Wie wirksam ist die Leistung – und wie viel Aussicht auf Erfolg hat sie?
Selbstverständlich werde ich Arbeit und Politik der Deutschen Mitte künftig überhaupt nicht kritisieren oder kommentieren, auch dann nicht, wenn meine Arbeit oder Person aus diesem Kreis attackiert werden – mit Ausnahme von rechtsverletzenden Verleumdungen.
Klar: Unsere Gegner sitzen ganz woanders.

Die neuen Erreichbarkeiten:
Christoph Hörstel | Regierungs- & Unternehmensberater, Publizist
Kontakt: info@neuemitte.org

Für Mitglieder der Deutschen Mitte wird es eine feste und unverrückbare Übergangsfrist von 14 Tagen nach Versand dieses Schreibens geben: Wer sich später anmeldet, kann nicht mehr in die Neue Mitte aufgenommen werden.
Jedes Mitglied benötigt drei Bürgen, die für die gesamte Mitgliedschaft verantwortlich bleiben – und im Fall von Streitigkeiten vom Schiedsgericht gehört werden müssen. Wir wachsen also nur noch kontrolliert.

Jedes Mitglied muss zusätzlich eine Schweigeerklärung unterschreiben, ausdrücklich auch für soziale Medien.

Die Bewegung Neue Mitte steht künftig auf drei Beinen: Partei, „Wächter“ und Stiftung.

Von Herzen wünsche ich, dass alle Leser dieser Zeilen ihre guten Hoffnungen, Wünsche und Ziele verwirklichen können und erfüllt sehen.

Alles Gute – wo immer Sie sind.

Mit besten Grüßen

Christoph R. Hörstel

Quelle: Christoph Hörstel verlässt seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte - K-Networld

Auf Richtigkeit kann keine Gewähr gegeben werden, laut Deutsche Mitte stimmt es jedoch!
Quelle: Hörstels Austritt ermöglicht Reformation
 
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Gründungsaufruf NEUE MITTE
Die neue ethische Bewegung muss unsere politischen Ziele effizient in die Bevölkerung tragen – und dies möglichst ohne unnötige Reibungsverluste. Deshalb steht sie auf drei Säulen:
1. Politische Partei - www.neuemitte.org - info(AT)neuemitte.org
2. Wächter – ein Service-Club 3. Stiftung für politische Bildung
MEHR: Neue Mitte - Startseite | Facebook
SPENDEN/BEITRÄGE vorerst an: BEP e.V. IBAN: DE28430609671173810700 – www.bepev.de
 
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