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Computerspielen als Stressbewältigung – die Gefahr einer krankhaften Entwicklung

23 Juni 2007
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In einer Untersuchung des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau wurde der Frage nachgegangen, welche Funktion das Computerspielen im Alltag der Kinder einnimmt. Dabei zeigte sich, dass 11 % der 688 Befragten ein krankhaftes ("pathologisches") Computerspielverhalten aufweisen. Dagegen gaben ebenfalls 11 % an, nur wenig oder gar nicht am Computer zu spielen. In der Gruppe der Befragten mit krankhaftem Spielen sind Jungen überzufällig häufig vertreten.

In der Studie konnte nachgewiesen werden, dass pathologische Computerspieler in ihrer gegenwärtigen Lebenssituation ein höheres Ausmaß an Überforderung erleben und über weniger adäquate Strategien zur Bewältigung ihres Alltags verfügen als unauffällige Spieler und Nichtspieler.

Das Spielen am Computer scheint bei der Mehrheit dieser Kinder und Jugendlichen eine Art von Bewältigungsstrategie zu sein. Computerspiele werden von Kindern und Jugendlichen mit einem pathologischen Computerspielverhalten häufiger zur Stimmungsregulation eingesetzt.

Darüber hinaus sind die pathologischen Spieler in verschiedenen Lebensbereichen deutlich unzufriedener. Insgesamt sind unter den pathologischen Computerspielern weniger Personen mit einem sicheren Bindungsstil und mehr Personen mit einem ängstlichen Bindungsstil vertreten als unter den unauffälligen Spielern und Nichtspielern. Als Bindungsstil bezeichnet man in diesem Kontext den Stellenwert zwischenmenschlicher Beziehungen. Ihm wird für den Umgang mit Problemen eine wichtige Bedeutung zugeschrieben.

Der vollständige Bericht steht unter der folgenden Adresse zur Verfügung:

http://www.zepf.uni-landau.de/index.php?id=280&type=1&no_cache=1&file=914&uid=340