Gänsehaut-Abschied aus der Bundesliga


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DANKE, TITAN
So viel Gefühl, so viel Emotion, so viel Jubel!

Was für ein Abschied von den Fußball-Giganten Oliver Kahn (38) und Ottmar Hitzfeld (59). Gänsehaut-Momente im Münchener Stadion.

DANKE, TITAN! DANKE, GENERAL!

Um 14:42 Uhr betritt Oliver Kahn zum letzten Mal die große Fußball-Bühne. Zum 557. Mal stellt sich Kahn in der Bundesliga zwischen die Pfosten. Die Fans rufen: „Olli, wir danken dir." Der Titan winkt zurück, macht sich ganz routiniert warm. Ein Spiel wie jedes andere? Kahn: „Nein. Es sind ganz neue, intensive Gefühle, die man nicht kennt."

Freitag Abend gegen halb elf klingelte bei Kahn das Telefon. Winfried Schäfer. Sein erster Trainer, der ihn beim KSC 1987 in der Bundesliga ins Tor stellte. Kahn ehrfürchtig: „Er ist die Grundlage meiner sportlichen Existenz.“ Der Bayern-Titan lud Schäfer zu seinem Abschiedsspiel am 2. September ein. Schäfer revanchierte sich mit einer Golf-Einladung nach Dubai. „Verletz dich nicht“, gab Schäfer Kahn noch auf den weg.

Kurz vor dem Anpfiff spricht Kahn ganz offen: „Die Konzentration überwiegt, die Automatismen greifen. Aber dieses Spiel ist mit nichts zu vergleichen.“

Abschied von Kahn & Hitzfeld. Der Bayern-Trainer will eigentlich keine Emotionen zeigen. Aber schon lange vor dem Anpfiff kann Hitzfeld seine Tränen nicht verbergen. Immer wieder schaut der Erfolgs-Trainer zu Boden, versteckt seine Gefühle. Als er zur offiziellen Verabschiedung auf den Platz gerufen wird, lässt er seinen Tränen freien Lauf. Große Gefühle! Denn auch Bayern-Manager Uli Hoeneß hat feuchte Augen.


Genauso wie Schiedsrichter-Legende Dr. Markus Merk, der sein letztes Spiel pfeift. Merk sichtlich bewegt: „Da sind so viele Emotionen dabei, wenn du das letzte Mal aus der Kabine gehst. Ich bin Fußballer mit Leib und Seele. Ein bewegender Tag für mich. Ein tolles Gefühl, ich habe so viel Positives erlebt.“ Die Fans feiern auch Legende Sepp Maier, der als Torwart-Trainer aufhört.

Der Abschied von den Fußball-Giganten.

Die Fans huldigten Kahn mit einem großen Banner: „Danke für 14 Jahre Leidenschaft." Die Fans feierten ihre Helden. „Ottmar Hitzfeld, du bist der beste Mann"-Sprechchöre hallten durch die Arena. Hitzfeld kämpfte auf der Trainerbank ständig mit den Tränen. Was für ein Abschied!

Kahn zum letzte Mal im Kasten. Von seinem Tor sieht der Titan zu, wie Luca Toni (2 Tore) und Franck Ribery die völlig harmlosen Berliner erledigen. Er hat nichts zu tun. Insgesamt sechs Ballkontakte hat Kahn in den ersten 45 Minuten.

In der 2. Halbzeit muss Kahn einmal eingreifen. Er hält gegen Berlins Raffael (72.). In der 82. Minute noch ein Lattenkopfball. Und dann schlägt es doch noch hinter Kahn ein. Aus elf Metern ballert Valeri Domovchiyski in den Winkel (84.). Kahn ist mit der Hand dran, kann das Gegentor aber nicht verhindern. Macht nichts!

Auf der Bayern-Bank zieht sich inzwischen Michael Rensing (24) um. Der Kahn-Nachfolger macht sich für seinen Einsatz bereit. Und nach 88 Minuten um 17:19 Uhr ist sie zu Ende, die Karriere des Oliver Kahn. Unter frenetischem Applaus verlässt der Titan den Platz. Er umarmt einzeln seine Mitspieler, klatscht ab. Er winkt den Fans zu, zieht einen Handschuh aus. Das ganze Stadion steht. Gänsehaut Stimmung. Kahn klatscht die komplette Bayern-Bank ab. Die Fans singen, Kahn wirft seine Handschuhe ins Publikum.

DANKE, TITAN!


Um 17:21 Uhr pfeift Merk sein letztes Spiel ab. Kahn geht wieder aufs Spielfeld, wie in Trance saugt er die Momente noch einmal in sich auf. Sie sind wie Benzin für seiner innerlichen Motor, für die nächsten Tage, Monate, Jahre – OHNE Fußball.


Doch zunächst bekommt Kahn noch die Schale. Spieler für Spieler füllt sich das Ehren-Podest. Dann kommt Hitzfeld. Und dann Kahn. Er lacht, genießt den Moment. Dann stemmt Kahn um 17:38 die Schale in die Höhe. Sein letzter Titel mit den Bayern!

Dann sorgt wieder Ribéry für Wirbel – nach dem „Diebstahl“ des DFB-Pokals mopst sich der freche Franzose auch die Meisterschale von Kahn.

Bayern siegt 4:1. Kahn setzt damit noch eine Rekordmarke. Er ist der Torwart mit den wenigsten Gegentoren in einer Bundesliga-Saison. Mit 21 Gegentreffern kann Kahn Oliver Reck unterbieten. Der Werder-Torwart hatte 1987/88 22 Treffer kassiert.

Nur sein letzter Traum blieb Kahn unerfüllt: Ein Tor. Er wird es verschmerzen können.

DANKE FÜR ALLES, TITAN.

Text aus Bild-Online.de

#oliverkahn #fcbayernmünchen
 
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AW: Gänsehaut-Abschied aus der Bundesliga

Mehr als 1 Jahr danach vermisst man Sie immer noch ....
 
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