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Groß-Zimmern plant für weitere Flüchtlinge

1 Mai 2007
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WOHNRAUM Investoren schlagen Containeranlage in der Gutenbergstraße vor

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GROSS-ZIMMERN - Die Gemeinde Groß-Zimmern verfügt derzeit über keinerlei freie Wohnungen mehr, um Flüchtlinge aufzunehmen. Deshalb hat Bürgermeister Achim Grimm (CDU) ein neues Konzept für die Unterbringung auf einem Grundstück in der Gutenbergstraße vorgelegt.

„Bei der nächsten Regelzuweisung des Kreises von Flüchtlingen wäre die Mehrzweckhalle oder eine Sporthalle dran. Das will ich nicht“, erklärt Bürgermeister Grimm die Beweggründe des Gemeindevorstands, schnell nach Alternativen der Unterbringung zu suchen. Derzeit seien rund 100 Asylsuchende in Groß-Zimmern. Laut Verteilungsschlüssel des Kreises seien noch 37 Asylsuchende aus dem vergangenen Jahr unterzubringen. Für dieses Jahr rechnet Grimm mit weiteren 200. Die bereits beschlossene Gemeinschaftsunterkunft in der Angelgartenstraße böte Platz für 50 Flüchtlinge.

Grimm: Keine weiteren Objekte gefunden

Trotz intensiver Anstrengungen seien aber keine weiteren Objekte gefunden worden, so Grimm. Da sei das Angebot der beiden Investoren Riedl/Früchtenicht zur rechten Zeit gekommen. Dieses Konsortium aus dem Gundernhäuser Rohbauunternehmen und dem Babenhäuser Projektentwickler habe vorgeschlagen, auf einem Grundstück der Gemeinde eine Containeranlage für bis zu 100 Asylsuchende aufzustellen. Diese soll auf einer Teilfläche eines Grundstücks in der Gutenbergstraße aufgestellt werden. Mit dem Eigentümer des Grundstücks wurde ein Tausch gegen eine Ackerfläche an anderer Stelle vereinbart. „Acht Wochen nach dem O.K. der Gemeindevertreter kann die Anlage in Betrieb gehen“, erklärte Christian Früchtenicht.

Drei Wohngebäude in Massivbauweise

Des Weiteren sieht das Konzept von Riedl/Früchtenicht vor, auf dem Grundstück drei Wohngebäude in Massivbauweise zu errichten, zwei für die Unterbringung von bis zu 200 Flüchtlingen, eines für sozialen Wohnungsbau. Die dafür erforderlichen Kosten im hohen einstelligen Millionenbereich trage das Konsortium, berichtet Grimm. Bei der Errichtung der Gebäude wäre nach Auffassung des Regierungspräsidiums eine Änderung des Flächennutzugsplans oder eine Einbindungssatzung des Grundstücks an den benachbarten Bebauungsplan vorzunehmen.

Mit diesen Plänen des Gemeindevorstands werden sich in der kommenden Woche die Ausschüsse der Gemeindevertretung beschäftigen. Außerdem stehen sie als Beschlussvorlage auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Parlaments am 2. Februar. Dazu hat Gemeindevertreter Janek Gola bereits einen Gegenantrag gestellt. Er will die Beratungen und die Beschlussfassung zu dem Thema auf die Verantwortung des neuen Parlaments nach der Kommunalwahl übertragen. Zeitnah solle außerdem eine Bürgerversammlung einberufen werden.

Quelle: Groß-Zimmern plant für weitere Flüchtlinge - Echo Online
geschrieben von Bettina Pfeffermann