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Krebs - Klinikum stellt Forscherin kalt

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#1
Der Vorstand des Uni-Klinikums löscht Pressemitteilungen über Projekte zu Methadon in der Krebstherapie von Dr. Claudia Friesen von der Homepage.

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„Sorry, die Klinikumsleitung hat am 05.07.2017 die Fragen und Antworten zum Thema Methadon in der Schmerz- und Tumortherapie eigenmächtig gelöscht.“
Wer als Patient oder Arzt bislang auf der Homepage des Instituts für Rechtsmedizin am Uni-Klinikum landete,
kann sich dort seit Mittwoch vergangener Woche nicht mehr informieren.
Was ist Methadon?
Wie wurde die wachstumshemmende Wirkung von Methadon auf Krebszellen entdeckt?
Kann man mit Methadon Krebserkrankungen heilen?
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Antworten auf diese Fragen hat der Vorstand des Klinikums von der Homepage nehmen lassen.
„Dazu ist die Leitung rechtlich befugt, aber ... .“
Mehr will Prof. Erich Miltner – der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin hat die Entschuldigung auf die Seite gesetzt – derzeit nicht sagen.
Außer, dass sich die Patienten, die sich Hilfe erhofft haben, seit Tagen massiv beschweren.

Prof. Udo Kaisers lehnte trotz dreimaliger Anfrage ein Gespräch ab, er habe keine Zeit, lässt er ausrichten.
Der Leitende Ärztliche Direktor verweist lediglich auf die gemeinsame Stellungnahme des Uni-Klinikums,
der Medizinischen Fakultät und des Comprehensive Cancer Center Ulm vom 23. August 2016.
Darin heißt es: „Wir halten den unkritischen Einsatz von Methadon außerhalb klinischer Studien für nicht gerechtfertigt.
Der unkontrollierte Einsatz weckt bei Patienten unrealistische Erwartungen,
die sich nachteilig für die Patienten auswirken können.“

Der Hintergrund für diese Auseinandersetzung: Seit 2007 forscht Dr. Claudia Friesen an diesem Ansatz – mit vielversprechendem Erfolg.
In Laborversuchen habe sich gezeigt, dass Methadon, ein Opioid,
das eigentlich als Mittel gegen körperliche Entzugserscheinungen bei Heroinabhängigen verwendet wird,
Leukämiezellen absterben lässt, sagt die Leiterin des molekularbiologischen Forschungslabors am Institut für Rechtsmedizin.
In einem von der Deutschen Krebshilfe mit 299.000 Euro geförderten Forschungsprojekt wies Friesen nach,
dass Methadon in Kombination mit einer Chemotherapie auch bei der Behandlung bösartiger Hirntumoren,
so genannter Glioblastome, wirkt.
Ihre Erkenntnisse ließen sich auf andere Krebsarten übertragen, sagt die Chemikerin.
Und: „Methadon schont das gesunde Gewebe.“

Über all die Erfolge hat das Klinikum seit 2008 berichtet.
Die Titel der Pressemitteilungen: „Forscher finden neuen Ansatz in der Krebstherapie“,
„Dr. Claudia Friesen und ihrem Team gelingt weiterer Durchbruch“ oder auch „Schmerzmittel sorgt für mögliche Therapieverbesserung“.
Doch all die Pressemitteilungen, die das Thema Methadon in der Krebstherapie zum Gegenstand hatten,
sind nicht mehr auf der Homepage des Klinikums zu finden;
der Vorstand unter Prof. Kaisers hat die Mitteilungen in den vergangenen Monaten ebenfalls löschen lassen.

„Wir brauchen klinische Studien“

Friesen redet über ihre Forschung und darüber, dass sie nach diversen Fernsehauftritten täglich hunderte Anfragen von Patienten erhält.
„Ich beantworte alle.“ Zu den Vorgängen um ihre Person aber schweigt sie ebenso beharrlich wie ihr Chef Miltner.
Ihr, die 2016 zwei Preise für ihre Forschungsarbeiten erhalten hat, ist nur wichtig zu betonen:
Methadon sei kein Wundermittel, „aber eine Option, vor allem bei Patienten, die als austherapiert gelten.
Wir brauchen dringend klinische Studien zu Methadon in der Krebstherapie.“

Mit einem Kommentar von Rudi Kübler

Quelle: SWP Online / Methadon in der Krebstherapie – Klinikum stellt Forscherin kalt
 
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#2
Da gab es vor kurzem mal einen sehr aufschlussreichen Artikel, der auch mal die andere Seite beleuchtet hat. Nämlich wie lange es dauert bis ein Medikament wirklich sicher getestet ist und welchen Aufwand das bedeutet. Die bloße einseitige Berichterstattung finde ich da immer ein bisschen gefährlich.
 
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#3
Natürlich dauert sowas lange, doch Fakt ist Krebs ist Heilbar doch das darf es nicht sein da ja sonst die Pharma kein Geld mehr verdient.
Strom ist auch ein bsp niemand müsste Strom zahlen doch dann verdienen die Konzerne kein Geld mehr und der Sogenannte Staat.
Auch Öl bräuchte kein Auto, man könnte mit Wasser fahren...