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#1
In der Walking Dead-Episode Try versuchen die Bewohner Alexandrias ihre Wunden zu lecken und mit den Verlusten umzugehen. Das gelingt mit Mühe und Not, und dann tauchen neue Probleme auf.

Try der US-Serie „The Walking Dead“ wird der Versuch unternommen, die jüngsten Verluste so zivilisiert wie möglich zu verarbeiten. Bekanntermaßen hat es sowohl Ricks (Andrew Lincoln) als auch Deannas (Tovah Feldshuh) Gruppe getroffen. Denn Noah und Aiden haben das Zeitliche gesegnet, weil die Abstimmung zwischen den Teilnehmern des Außeneinsatzes nicht funktioniert hat und Nicholas (Michael Traynor) ein gewaltiger Feigling ist.

Im Hause Monroe hört man sich einen Song an, um sich an Aiden zu erinnern. Würde man zunächst vielleicht ein gefühlvolles Lied erwarten, schallen hier eher aggressive Töne aus der Anlage. Carol (Melissa McBride) kredenzt den trauernden einen Auflauf, während sie Baby Judith per Kamera im Auge behält und Sam sich wieder zu ihr schleicht. Sasha (Sonequa Martin) erschießt auf ihrem Aussichtsturm derweil alle Untoten, die ihr vor die Flinte kommen. Deanna scheint Carols Geste jedenfalls nicht zu brauchen, denn das Essen lässt sie stehen, während sie die Botschaft verbrennt. Die Stimmung ist also sehr gereizt.

Deanna kommt ins Wanken, ob es eine gute Idee war die Leute von Rick aufzunehmen. Die bringen zwar Kenntnisse mit, die den Bewohnern Alexandrias behilflich beim Überleben sein könnten, ziehen allerdings auch Pech und Tod an. Wobei in dieser Situation ganz klar das selbstsüchtige Verhalten von Nicholas sowie die fehlende Erfahrung von Aiden ausschlaggebend waren.

Aussage gegen Aussage

Deannas Führungsstil wird auf eine harte Probe gestellt. Sie versucht sich trotz des persönlichen Verlustes beide Seiten anzuhören. Denn dass sie Nicholas nicht unbedingt alles glaubt, wird dadurch unterstrichen, weil sie darauf besteht, seine Aussage wie alle anderen zu filmen und sich später noch einmal genau anzuschauen. Nicholas rückt sich die Geschichte zurecht und stellt sich selbst als Held und Glenn als Buhmann dar, während Glenn (Steven Yeun) Rick den wahren Ablauf der Geschehnisse in einer Parallelmontage erläutert. Deanna hört zumindest nicht auf den lügenden Nicholas, der fordert, dass sie gehen müssen, legt aber fest, dass die Waffenregel verschärft wird.

Glenn gehört zum Lager, die glauben, dass ihre Anwesenheit in Alexandria notwendig ist. Nicht nur, weil auch Noah an diesen Ort geglaubt, sondern weil er es auch selbst tut und sich bemühen möchte, dass man hier eine funktionierende Gemeinde aufbaut. Glenn ist viel eher bereit nach den von Deanna festgelegten Regeln zu spielen, während Rick bereit ist, sie auszuheben, wenn es nötig wird.

Constable Rick ermittelt

Im Fall Pete (Corey Brill) will Rick aber noch etwas nachforschen. Carol versorgt ihn mit neuen Informationen direkt von Sam. Demnach sperrt er sich in einen Schrank ein, der von innen abschließbar ist, und hört, wie der Vater seine Mutter Jessie (Alexandra Breckenridge) schlägt und misshandelt. Es ist völlig verständlich, dass Carol besonders sensibel auf diese Situation reagiert, sie ist schließlich selbst Opfer häuslicher Gewalt gewesen. Ob das nun allerdings dazu berechtigt, einen anderen ohne Prozess umzubringen, ist eine der Kernfragen, um die sich manche Figuren hier streiten. Ricks Aggressionen gegenüber Pete sind fraglos vorhanden, doch er möchte zunächst zumindest mit Jesse sprechen, ehe er einschreitet. Für einen kurzen Moment lässt er sich von ihr abwimmeln, da sie ihm sagt, dass sie ihre Konflikte allein lösen könne.
 
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